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Malteser Heppenheim

Über 1500 Helferstunden - Bilanz des Einsatzes an Rosenmontag fällt positiv aus

17.02.2015
Foto zu News
Die Malteser Mainz wurden von zahlreichen Gliederungen unterstützt. Hier im Bild: neben einigen Mainzern zwei Helfer aus Viernheim.
Helferinnen aus Albshausen.
Helfer aus Kenn. (Fotos: Karolina Kasprzyk)

Rosenmontag – für viele Menschen einer der schönsten Tage des Jahres, für die Malteser Mainz einer der arbeitsreichsten. Während die einen den Umzug bewunderten, Süßigkeiten sammelten und ausgelassen feierten, übernahmen 150 ehrenamtliche Helfer die sanitätsdienstliche Betreuung. Insgesamt versorgten die Malteser 184 Patienten (Vorjahr: 201).

Die Malteser waren für den Bereich zwischen Fischtorplatz und Windmühlenstraße zuständig. Besonders viel hatten die Malteser nachmittags auf der Malakoff-Terrasse zu tun, wo – abseits des eigentlichen Rosenmontagszuges – viele junge Leute feierten. Die angeforderten Kollegen der Johanniter Unfallhilfe und des Arbeiter-Samariter-Bundes halfen kurzfristig aus, sodass jederzeit ein ausgewogenes Verhältnis von Helfern und Patienten und damit auch eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung sichergestellt waren.

Die meisten Patienten hatten zu tief ins Glas geschaut und zeigten die typischen Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen. Zweimal mussten die Malteser mehrere Patienten, die Pfefferspray abbekommen hatten, zeitgleich versorgen.

„Die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen, der Gesamteinsatzleitung und den städtischen Behörden hat hervorragend funktioniert“, erklärt Thomas Häfner, Einsatzabschnittsleiter der Malteser Mainz. Er dankte vor allem auch seinen ehrenamtlichen Helfern: „Wir sind sehr stolz darauf, so viele gut ausgebildete und erfahrene Malteser in unseren Reihen zu haben – das tolle Miteinander macht es möglich, einen so großen Einsatz wie an Rosenmontag erfolgreich zu stemmen.“

Neben den Maltesern aus Mainz, die selbst mit 50 Helfern aktiv waren, waren Malteser u.a. aus Frankfurt, Bad Kreuznach, Darmstadt, Lörzweiler und Rüsselsheim vor Ort. Die weiteste Anreise hatten die Kollegen aus Berlin und Ingolstadt. Bei einer offiziellen Einsatzdauer von 11 bis 21.20 Uhr leisteten die Malteser rund 1550 Helferstunden – zuzüglich Vorbereitungen, Anreise sowie Auf- und Abbau.

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