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Malteser Heppenheim

Ab 26. September: Malteser aus dem Bistum Mainz bei Kranken-Wallfahrt in Rom dabei

19.09.2015
Foto zu News
Ein Höhepunkt bei der letzten Fahrt vor drei Jahren: die Papstaudienz auf dem Petersplatz.
Schon 2012 war eine große Gruppe aus dem Bistum Mainz in Rom mit dabei.

Vom 26. September bis 3. Oktober sind mehr als 800 Teilnehmer der Malteser Wallfahrt für Menschen mit Behinderung auf Pilgerreise in Rom – darunter auch 41 Teilnehmer aus dem Bistum Mainz. Insgesamt 200 Menschen, die zum Teil intensiver Hilfe und Betreuung rund um die Uhr bedürfen, werden von freiwilligen Ärzten, Pflegern, Krankenschwestern, Seelsorgern und Helfern begleitet.

Die Mainzer Gruppe fährt heute in einer Woche mit einem speziell dafür ausgestatteten Bus in die Ewige Stadt. Für viele der eingeschränkten Menschen ist der Aufenthalt in Rom ein einmaliges Erlebnis, weil der Weg über große Entfernungen, Kopfsteinpflaster, unzählige Stufen und bei hohen Temperaturen normalerweise zu viele Hindernisse birgt. Dank zahlreicher vatikanischer und italienischer Helfer aber gelingt es, die Hürden zu umgehen und die spirituelle Reise ins Zentrum der katholischen Christenheit zu genießen.

„Die römische Polizei wird die insgesamt 20 Malteser Busse in Kolonne während der Rushhour durch den Stadtverkehr leiten. Im Vatikan warten Rampen statt Treppen auf die Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter“, berichtet Markus Schips, Geschäftsführer der Malteser im Bistum Mainz und Leiter der Reisegruppe.
 
Die Wallfahrt steht unter dem Leitwort „Als Bild Gottes schuf er Dich“ und führt die Pilger unter anderem in die Sixtina, die Lourdesgrotte, die vatikanischen Gärten und den Petersdom. Die große deutsche Gruppe wird am Mittwoch der Papst-Audienz beiwohnen und auf dem Aventin-Hügel vom Malteserorden in der Villa Malta empfangen. Von dort aus können die Pilger durch das bekannteste Schlüsselloch Roms den Petersdom sehen. Neben Ausflügen in die Innenstadt und die Umgebung Roms feiern die Pilger heilige Messen in St. Paul vor den Mauern, Santa Sabina und in der Lateranbasilika.

Markus Schips freut sich auf die anspruchsvolle Fahrt: „Alle Mühen in der anderthalbjährigen Vorbereitung sind es wert. Die Freude, mit dem Heiligen Vater zu beten, in den bekanntesten Kirchen Roms die heilige Messe zu feiern und die italienische Metropole in der Gemeinschaft der Pilger zu erfahren, lässt mit Leib und Seele erleben, was es heißt, Malteser zu sein.“

Weitere Informationen

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