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Malteser Heppenheim

Helferwochenende der Mainzer Malteser rundum gelungen

Helfer der unterschiedlichen Tätigkeitsfelder kommen sich bei einem gemeinsamen Wochenende näher.

27.09.2015
Mit Karte und Kompass auf der Suche nach der nächsten Aufgabenstellung.
Gemeinschaft in der Küche.
Patiententransport – was einfach aussieht, war ganz schön schweißtreibend.
Geschafft! An der Station der Malteser Jugend mussten unter anderem Nägel ohne Hilfsmittel aufeinander gestapelt werden.
Hindernisparcours mit erschwerten Bedingungen.
Wortgottesdienst am Samstag Abend.
Das Siegerteam.
Patientenversorgung im Wald – bei der Einsatzübung der Rettungshundestaffel.
Ausdruck des gemütlichen Beisammenseins: Das Lagerfeuer. Fotos: Malteser

Waldhambach/Mainz. Ziel des gemeinsamen Wochenendes war, die Aktiven der unterschiedlichen Dienste zusammenzubringen, Gemeinschaft zu spüren und einen Überblick zu gewinnen, was die anderen Dienste in Mainz leisten. 

Am Freitag Abend stand neben der Anreise ein gemeinsames Abendessen mit anschließendem gemütlichem Beisammensein auf dem Plan, bevor am Samstag Morgen, nach ausgiebigem Frühstück ein ganztägiger Wettkampf begann. Die knapp 40 Ehrenamtlichen wurden in Gruppen aufgeteilt, wobei diese nicht nach Bereichen sortiert sondern durchmischt wurden.

Ein Geschicklichkeitsparcours mit Rollstuhl und Krücken vermittelte den Teilnehmern spielerisch Eindrücke aus der Arbeit des Besuchs- und Begleitungsdienst mit Herz und Hund. Ergänzt wurden diese durch Denksportaufgaben aus dem Bereich der Aktivierung von Senioren. Doch auch aus den anderen Bereichen gab es zahlreiche Aufgabenstellungen als Team zu bewältigen: Unter Zeitdruck im Einsatzrucksack vorgegebenes Material finden und anschließend einen Patienten von A nach B zu transportieren kam einem Fitness-Test gleich, der durch die zwischenzeitliche Beantwortung von medizinischen Fragen in mehrere Runden unterteilt wurde. Rätsel zu lösen galt es auch an der Station zum Organtransport, an der neben Fachfragen gleichzeitig auch Wissen zur Malteser-Geschichte und Allgemeines rund um dem Verein gefragt war. Vielseitig gefordert wurden die Teilnehmer zum Thema Rettungshundestaffel: Per GPS oder Karte und Kompass mussten bestimmte Punkte angelaufen und dort Aufgaben gelöst werden. In einer Abwandlung des Spiels „Tabu“ mussten Fachbegriffe umschrieben bzw. erraten werden. Derjenige mit der geringsten Hundeerfahrung innerhalb einer Gruppe musste mit einem Hund verschiedene Übungen absolvieren und derjenige mit der meisten Rettungshundeerfahrung durfte eine kleine Suche durchführen. Kreative Herausforderungen, die in der Regel nur im Team zu lösen waren, warteten schließlich an der Station der Malteser Jugend auf die Helfer.

Nach dem Wortgottesdienst zum Abendessen zusammengekommen war die Spannung groß, welches der Teams am besten abgeschnitten hat – unabhängig davon war man sich aber durchweg einig, dass der Tag eine Menge Spaß gemacht hat. Und genau das war das Ziel, so Organisator Karl Binner: „Die Helfer aus allen Bereichen zusammenzubringen.“ Eben, gemeinsam Mainzer Malteser zu sein. Nicht nur Helfer eines einzelnen Dienstes. 

Bis tief in die Nacht wurde rund um das Lagerfeuer gemeinsam gelacht, denn bei diesem Wochenende passte einfach alles: Das Wetter zeigte sich mild und mit Sonnenschein optimal für ein solches Wochenende, der Platz war ideal geeignet, das Programm ansprechend, das Essen viel schmackhafter als erwartet und die Helfer einfach ein tolles Team.

Den Sonntag Vormittag nutzten die einzelnen Bereiche für eine einheitsspezifische Ausbildung, bevor das Wochenende nach dem Mittagessen mit dem Abbau und der Rückfahrt ausklang.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an diejenigen, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben: 

  • An Hauptorganisator Karl Binner.
  • An das Vorteam Karl Binner, Markus Neufurth und Tobias Hemicker, die Zelte und Feldbetten bereits vor der Anreise aufgebaut haben.
  • An das Küchenteam Florian Jung, Benedikt Schwarz und Verena Stieglitz für die außergewöhnlich gute Verpflegung.
  • An Christoph Brandt für den Wortgottesdienst und die Impulse.
  • An die Bereichsleiter Gabriele von Gaertner, Vanessa Häfner, Markus Neufurth, Matthias Baumgart und Benedikt Schwarz für die Vorbereitung der Stationen und der einheitsinternen Ausbildungsinhalte.
  • Und zu guter letzt an alle Ehrenamtlichen, die durch ihre Teilnahme das gemeinsame Wochenende zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

Dieses Wochenende hat die Messlatte für kommende Vereinswochenenden sehr hoch gesetzt. 

 

Mehr Bilder vom Helferwochenende in Waldhambach gibt es in der dazugehörigen Fotogalerie.

Weitere Informationen

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