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Malteser Heppenheim

Gemeinschaftsübung „Motorisierter Marsch“

Die Hilfsorganisationen von Stadt Mainz und Landkreis Mainz-Bingen üben gemeinsam

30.04.2016
Bunt durchmischt: Fahrzeuge aller Hilfsorganisationen nahmen an der Gemeinschaftsübung teil. Foto: Thomas Häfner

Mainz. „Motorisierter Marsch“ ist ein Ausdruck für das Fahren in einer Kolonne. Dabei bilden mehrere Einzelfahrzeuge gemeinsam einen geschlossenen Verband und bewegen sich entsprechend der Straßenverkehrsordnung wie ein einziges Fahrzeug über die Straßen. Das heißt beispielsweise: Fährt das erste Fahrzeug des Verbandes bei Grün über eine Ampel, dürfen alle weiteren Fahrzeuges des Verbandes auch dann noch weiterfahren, wenn die Ampel zwischenzeitlich auf rot springt. Dabei ist selbstverständlich Vorsicht geboten, da vielen Verkehrsteilnehmern diese Regelungen nicht geläufig sind.

Genutzt werden solche Verbände im Katastrophenschutz bspw. wenn es gilt, größere Einheiten über weite Strecken zu verlegen. Damit dies im Ernstfall problemlos funktioniert, trainierten die Hilfsorganisationen am heutigen Samstag gemeinsam. Über 50 Fahrzeuge waren gekommen um sich an der Übung zu beteiligen und in drei Kolonnen eine vorab festgelegte Route zur Loreley und zurück zu fahren.

Während der Mittagspause an der Loreley konnten die zahlreichen Ehrenamtlichen eine Fahrt auf der Sommerrodelbahn genießen, sich kennen lernen und austauschen. Am Abschluss des Übungstags stand ein gemütliches Zusammensein beim THW – das allerdings ein klein wenig anders verlief als geplant: Einige der teilnehmenden Helfer mussten vorzeitig abrücken um beim Großbrand in Uhlerborn mitzuwirken.

 

 

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