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Malteser Heppenheim

Malteser unterstützen Kampagne „Helfer sind tabu“

16.02.2017
Thomas Holzmann, stellv. Wachleiter Rettungswache Mainz (2.v.l.), kennt das gestiegene Gewaltpotenzial gegen Retter aus seinem Berufsalltag. Foto: Malteser
Roy Kanzler, Referent Notfallvorsorge Diözese Mainz: „Die Kampagne soll die Bevölkerung sensibilisieren und zeigen, dass wir unsere Helfer unterstützen und für sichere Arbeitsbedingungen sorgen.“ Foto: Malteser

Behinderungen, Beleidigungen und Angriffe gegen Retter und Helfer: Immer mehr haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hilfsdiensten, Feuerwehr und Polizei erleben im täglichen Einsatz Aggressionen und Gewalt in unterschiedlichen Formen. Retter und Helfer werden somit zunehmend selbst zu Opfern. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, haben die Rettungsdienstbehörde des Landkreises Mainz-Bingen, Polizei und Feuerwehr in der Stadt Mainz sowie die Hilfsorganisationen DRK, ASB, Malteser und Johanniter die Kampagne „Helfer sind tabu“ ins Leben gerufen.

Wir unterstützen unsere haupt- und ehrenamtlichen Helfer

Roy Kanzler, Referent Notfallvorsorge Diözese Mainz, betont auf der gestrigen Pressekonferenz im Polizeipräsidium Mainz: „Die Motivation unserer haupt- und ehrenamtlichen Helfer ist die Versorgung von Verletzten. Werden Sie angegriffen, wird es schwierig, diesen Auftrag zu erfüllen. Die Kampagne soll die Bevölkerung sensibilisieren und zeigt, dass wir unsere Helfer unterstützen und für sichere Arbeitsbedingungen sorgen."

Schulung von Mitarbeitern zum Umgang mit Pöbeleien und Gewalt

Diese Kampagne wird auch vor dem Hintergrund der Gesetzesinitiative der Bundesregierung gestartet, solche Angriffe stärker unter Strafe zu stellen. Ziel ist es, gerade auch vor der anstehenden Straßenfastnacht, bei der Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr besonders gefordert und im Einsatz sein werden, die Bevölkerung zu sensibilisieren. Es gilt, Öffentlichkeit herzustellen, mögliche Täter abzuschrecken und dazu aufzurufen, als Zeuge im Fall des Falles zur Verfügung zu stehen. Bestandteil der Kampagne ist neben öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen auch die Schulung von Mitarbeitern der beteiligten Institutionen zum Umgang mit Pöbeleien und Gewalt.

 

Weitere Informationen

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