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Malteser Heppenheim

Ein Helferwochenende für jung und alt

13.08.2017
Gottesdienst in der Jurte.
Eine Station der Schnitzeljagd: Ein Mitglied der jeweiligen Gruppe musste so auf Luftballons gelagert werden, dass keiner davon platzt.
Selbst gemachte Spätzle.
Fotos: Thomas Häfner

Mainz. Vom 11. bis 13. August 2017 durften alle Helfer des Malteser Mainz e.V. ein ganz besonderes Wochenende erleben: das Helferwochenende 2017! Insgesamt 31 Helferinnen und Helfer machten sich, verteilt auf 9 Einsatzfahrzeugen, auf den Weg ins ca. zwei Stunden entfernt liegende Zwingenberg (Baden Württemberg). Dort, direkt am Neckar gelegen, bezogen sie Zelte, Bauwägen und Zimmer im NaturFreundehaus Zwingenberger Hof und dem zugehörigen Campingplatz.

Perfekt geplant standen bei Ankunft schon mehrere Zelte bezugsfertig bereit, sodass alle Helferinnen und Helfer, nach einem sehr leckeren Abendessen und trotz leichten Regens entspannt ihre Schlafplätze finden konnten. Schon allein für diese Leistung gebührt dem Planungsteam und der Küchencrew ein großes Lob. Jedoch konnte dies am nächsten Tag sogar noch getoppt werden. Das Küchenteam zauberte zum Frühstück sogar einen frisch zubereiteten Kaiserschmarren, der alle Teilnehmer mehr als nur überraschte. Und auch das Planungsteam, bestehend aus Patricia Kunz und Oliver Thumbs, hatte an diesem mit Regen beginnenden Tag noch einige Asse im Ärmel.

Eine Schnitzeljagd mit allen Schikanen konnte selbst den regenscheusten Teilnehmer aus seinem Zelt locken. Und nach jeder Station mit toll durchdachten, wunderbar kniffeligen und allgemein sehr spaßigen Spielen und Aufgaben wurde die Stimmung und auch das Wetter immer besser! Mittagspause wurde am nahegelegenen Zwingenberger Schloss gemacht. Bei lauschigen Gesprächen und Sonnenschein konnten sich die Schnitzeljagd- Teams, die aus bunt durcheinander gewürfelten Helfern aus der Sanitätseinheit, der Rettungshundestaffel, dem Besuchsdienst mit Herz und Hund, der Ausbildung und vielen vierbeinigen Helfern bestanden, stärken, um auch den zweiten Teil der Jagd zu bewältigen. Wie erwartet ließ auf dem Rückweg die Qualität der Aufgaben und Herausforderungen nicht nach. Dabei standen teamfördernde Stationen im Vordergrund.

Das Abendprogramm startete mit einem Wortgottesdienst, der in die Jurte lockte. Dort verweilten die meisten der Teilnehmer anschließend in geselliger Runde bis spät in die Nacht.

Leider startete der Sonntag mit einem stärkeren Regenschauer, aber die Küchencrew, bestehend aus Florian Jung, Karl Binner und Benedikt Schwarz, sorgte zum Ausgleich für ein weiteres, schmackhaftes Frühstück. Pünktlich zu der von allen Teilnehmern mit Spannung erwarteten Einsatzübung meldete sich auch das gute Wetter zurück. Die Rettungshundestaffel und die Sanitätseinheit simulierten unter Leitung von Philip Hesping und Sebastian Pagel einen von Thomas Häfner und Markus Neufurth vorbereiteten realen Einsatz: Eine Gruppe von Schlauchboot-Fahrern sei im Neckar kollidiert, ein Boot gekentert und ein weiteres Boot läge mit einer verletzten Person am Ufer. Mit Präzision und Konzentration machten sich die verschieden Trupps und Teams auf die Suche nach den vermissten Personen und kümmerten sich um die Verletzten.

Beim anschließenden Mittagessen wurde sich über einer grandiosen Pilz-Putenbrust-Pfanne mit handgeschabten, frischen Spätzle ausgetauscht und viel gelacht. Gesättigt und mit, trotz den anstrengenden vorherigen Programmpunkten, viel Elan wurden alle Zelte und Materialien in die Einsatzfahrzeuge verladen. Nach einer zweistündigen Heimfahrt und dem Ausladen des Gepäcks fand ein unterhaltsames, teambildendes und perfekt geplantes Helferwochenende seinen wohlverdienten Ausklang.

Großer Dank gilt dem obergenannten Planungsteam und der Küchencrew! 

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