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Malteser Heppenheim

Schott-Mitarbeiter spenden für von Erdbeben zerstörtes Kinderheim in Japan

13.04.2011
Wolfgang Heinrich, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Schott AG, Thomas Häfner, Mitglied der Malteser-Ortsleitung, Anja Remmert, stv. Diözesangeschäftsführerin der Malteser in Mainz und Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der Schott AG (v.l.n.r.) bei der Übergabe des Spendenchecks. Foto: Schott AG

Mainz. Einen Spendencheck über 42.000 Euro erhielten die Malteser heute aus den Händen von Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der Schott AG, und Wolfgang Heinrich, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Schott AG. Die Spende kommt dem Kinderheim Fuji no Sono in Ichinoseki in der Präfektur Iwate zu gute, das Malteser international als Projektpartner unterstützt. Das Geld soll für die Notfallhilfe zugunsten der von der Naturkatastrophe betroffenen Kinder sowie für den Wiederaufbau des zerstörten Kinderheims eingesetzt werden.

„Es freut mich, dass so viele Schott-Mitarbeiter dem gemeinsamen Aufruf von Konzernleitung und Betriebsrat gefolgt sind und für die Notleidenden in Japan gespendet haben“, so Ungeheuer. „Bei solch großer Spendenbereitschaft haben wir die Summe seitens Schott gerne verdoppelt und sind zuversichtlich, auf diesem Wege das Leid der Kinder und Jugendlichen im Heim Fuji no Sono lindern zu können.“ „Es macht mich stolz, zu sehen, wie sich die Schottianer mit den Opfern der Katastrophe solidarisch zeigen und sich ihrer Verantwortung für ihre Mitmenschen stellen“, ergänzt Heinrich.

Anja Remmert, stellvertretende Diözesangeschäftsführerin der Malteser in Mainz, die den Spendenscheck für das Kinderheim stellvertretend entgegen nahm, zeigte sich sehr erfreut: „Für die großzügige Spende der Schott-Mitarbeiter und des Unternehmens bedanke ich mich im Namen der Heimleiterin Schwester Caelina und der Kinder sehr herzlich.“ Das 1963 gegründete Kinderheim Fuji no Sono in der Kleinstadt Ichinoseki beherbergt Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zwei und 18 Jahren. Das Heim liegt in der japanischen Präfektur Iwate im Norden der Hauptinsel Honshu. Die deutsche Schwester Caelina Mauer, Franziskanerin aus Heede im Emsland, leitet das Heim und kümmert sich mit ihrem Team um rund 60 Kinder und Jugendliche. Das Kinderheim wurde beim Erdbeben vom 11. März und durch die Nachbeben so stark beschädigt, dass das Gebäude komplett neu gebaut werden muss.

 

Bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe blieben alle 550 Schott-Mitarbeiter in Japan samt deren Familien unversehrt und auch die Gebäude und Anlagen von Schott in Tokio und Saitama City wurden nur geringfügig beschädigt. Die unendliche Not, die die Naturkatastrophe über die japanische Bevölkerung brachte ging aber an den Schott-Mitarbeitern nicht vorbei – sie sammelten 21.000 Euro, die das Unternehmen auf den Spendenbetrag verdoppelte.

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE72370601201201212088  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7