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Malteser Heppenheim

Malteser warnen vor übermäßigem Alkoholgenuss

03.02.2013

Vor den großen Fastnachts-Veranstaltungen an Weiberfastnacht und Rosenmontag appellieren die Malteser im Bistum Mainz an die Kioskbetreiber, den Einzelhandel und die Schankbetriebe, keine alkoholischen Getränke an Kinder und Jugendliche zu verkaufen oder auszuschenken.
 
„Übermäßiger Alkoholkonsum unter Jugendlichen ist eine Schattenseite in der Fastnacht, die oftmals unter den Teppich gekehrt wird“, sagt Roy Kanzler, Leiter Notfallvorsorge der Malteser im Bistum Mainz, und ergänzt: „Alkohol übt auf Jugendliche eine unwahrscheinliche Anziehungskraft aus. Das wird durch Gruppendruck und öffentliche Ereignisse wie die Fastnacht zusätzlich verstärkt. Neue Bewusstseinszustände werden entdeckt, man fühlt sich selbstsicherer, attraktiver, lockerer und lustiger.“
 
Trotz der anhaltenden politischen Diskussion und gewachsenem Problembewusstsein in der Öffentlichkeit blicken die Malteser mit Sorgen auf die fünfte Jahreszeit. Deshalb unterstützen sie die „Null-Toleranz-Linie“ der Ordnungsbehörden gegenüber Kindern und Jugendlichen sowie dem Einzelhandel. „Es ist für uns Malteser, die ab dem 11.11. viele Veranstaltungen und Umzüge begleiten, alarmierend, wie häufig Jugendliche nach Komasauftouren versorgt werden müssen“, so Roy Kanzler.
 
Der Appell der Malteser richtet sich daher auch an die Eltern und Lehrer, diese Problematik nicht zu ignorieren. Eine anhaltende und verstärkte Aufklärung über die Risiken des Alkoholmissbrauchs sei genauso nötig wie die Kontrolle des Ausschanks von alkoholischen Getränken.

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