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Malteser Heppenheim

Minister Stefan Grüttner beeindruckt von Malteser Medical-Check-Einheit

03.02.2016
Bild zu News
Sozial- und Gesundheitsminister Stefan Grüttner besucht die Ärzte der Malteser Medical-Check-Einheit. Links im Bild Alexander Pohl, Bereichsleiter Rettungsdienst in Mainz
Diözesangeschäftsführer Markus Schips im Gespräch mit Minister Grüttner (v.l.).
Alexander Pohl erklärt Minister Grüttner Einzelheiten zur Erstuntersuchung von Flüchtlingen (v.r.).

Der Hessische Sozial- und Gesundheitsminister Stefan Grüttner informierte sich bei seinem Besuch in der Flüchtlingsunterkunft in Babenhausen über den Einsatz der Malteser Medical-Check-Einheit. Die mobilen Ärzteteams der Malteser führten am vergangenen Donnerstag auf dem früheren Gelände der US-Armee die medizinische Erstuntersuchung von rund 800 Flüchtlingen durch.

Minister beeindruckt von Professionalität
„Wie bei jedem dieser Einsätze bin ich auch hier von der Professionalität beeindruckt“, lobte der Minister. Die mobilen Teams spielten vor allen Dingen in Zeiten sehr hoher  Flüchtlingszahlen eine große Rolle. Ihm imponierte das Konzept, dass Ärzte mit ihrer Ausrüstung an die Standorte der Flüchtlingsunterkünfte fahren.

Malteser Medical-Check-Einheit
Die Malteser haben in Hessen im September 2015 die „Malteser Medical-Check-Einheit“ ins Leben gerufen, um die medizinische Erstuntersuchung der Flüchtlinge leisten zu können. Sie unterstützen damit die Landesregierung und das Regierungspräsidium Gießen, die für die Erstuntersuchung zuständig ist. Die Einheit besteht inzwischen aus 800 Ärzten, medizinischem und nicht-medizinischem Personal. Sie sind mit ihren mobilen Behandlungszimmern in Flüchtlingsunterkünften in ganz Hessen vor Ort und führen die Untersuchungen von bis zu tausend Menschen an einem Tag durch.

Seit September 2015 hat die „Malteser Medical-Check-Einheit“ 23.000 Flüchtlinge untersucht.
Alle Erstuntersuchungen bestehen aus der Erhebung einer Anamnese mit Dolmetscher, einer körperlichen Untersuchung zum Ausschluss akuter, insbesondere infektiöser Erkrankungen – inklusive einer Röntgenuntersuchung, um offene Lungentuberkulose auszuschließen – und einem Angebot zur Durchführung von Grippe- und allgemeinen Schutzimpfungen. Einfache Erkrankungen und Verletzungen werden ambulant behandelt.

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