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Malteser Heppenheim

Über 1570 Stunden: Ehrenamtlich im Einsatz, während Narren feiern - Positives Fazit

06.03.2019
Insgesamt rund 157 ehrenamtliche Helfer der Malteser aus ganz Rheinland-Pfalz und Hessen waren an Rosenmontag im Einsatz, 63 davon aus Mainz selbst. Foto: Malteser/Kay Krumbein

Rosenmontag – für viele Menschen einer der schönsten Tage des Jahres, für die Malteser Mainz einer der arbeitsreichsten. Während die einen den Umzug bewunderten, Süßigkeiten sammelten und ausgelassen feierten, übernahmen 157 ehrenamtliche Helfer die sanitätsdienstliche Betreuung. Insgesamt versorgten die Malteser 97 Patienten.

Neben den Maltesern aus Mainz, die selbst mit 63 Helfern aktiv waren, waren Malteser u.a. aus Bad Kreuznach, Lörzweiler, Rüsselsheim, Bingen und Worms vor Ort. Bei einer offiziellen Einsatzdauer von 11 bis 21 Uhr leisteten die Malteser rund 1570 Helferstunden – zuzüglich der akribischen Vorbereitungen, Anreise sowie Auf- und Abbau.

Bevor es in den eigentlichen Einsatz ging, standen noch Ehrungen auf dem Programm: Markus Häfner, der zum wiederholten Male die Einsatzleitung der Malteser übernommen hatte, bekam aus Anlass seines 22. Einsatzes an Rosenmontag die Malteser Einsatzmedaille. Dr. Matthias Zimmer (Obertshausen) und Dipali Dutta-Quear (Bad Kreuznach) erhielten den MCV-Kampagnenorden für ihren 11. Einsatz.

„Wir sind sehr stolz darauf, so viele gut ausgebildete und erfahrene Malteser in unseren Reihen zu haben – das tolle Miteinander macht es möglich, einen so großen Einsatz wie an Rosenmontag erfolgreich zu stemmen“, bilanzierte Markus Häfner. Sein Team sei – wie schon in den Vorjahren – vor allem mit übermäßigem Alkoholkonsum und Schnittwunden durch Scherben konfrontiert gewesen. „Ein Einsatz-Schwerpunkt war die Malakoff-Terasse“, so Häfner, der das Geschehen dort aus den vorangegangenen Jahren gut kennt und eine entsprechend hohe Anzahl an Helfern eingeplant hatte.

Während den meisten Narren vor Ort geholfen werden konnte, war für einige der Rosenmontag vorzeitig beendet. Sie wurden von den Maltesern zur weiterführenden Untersuchung und Versorgung ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der angekündigten nass-kalten und vor allem stürmischen Wetterlage verlegten die Malteser vor Einsatzbeginn eine ihrer zentralen Behandlungsstellen in ein nahegelegenes Gebäude. Dort konnten die Patienten witterungsunabhängig versorgt werden.

„Wir ziehen ein insgesamt positives Fazit unseres Einsatzes. Ein großer Dank gilt unseren Ehrenamtlichen, die zum Teil extra Urlaub genommen haben, um hier helfen zu können. Ebenfalls danken möchte ich den anderen Hilfsorganisationen und der Gesamt-Einsatzleitung für die bewährt gute und reibungslose Zusammenarbeit“, so Markus Häfner abschließend.

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